Verbindung von Biogas und Ökolandbau: Positionspapier zum Biomassepaket und zur EEG-Novelle 2027

Die Biomassenutzung über Biogasanlagen (BGA) ist ein unverzichtbarer Baustein im Transformationsprozess der Energiewende, um Strom, Wärme, Kraftstoffe sowie industrielle Rohstoffe nachhaltig, flexibel und bedarfsgerecht bereitzustellen. Somit eröffnen BGA echte Zukunftsperspektiven, sowohl ökologisch als auch ökonomisch – in Verbindung mit einer Wertschöpfung, von der konventionell und ökologisch wirtschaftende Landbaubetriebe profitieren.

Darüberhinaus ist das Multitalent Biogas durch seine Möglichkeit der Verwertung vielfältigster Biomassen in der Lage, dem Arten- und Umweltschutz ganz neue Chancen zu eröffnen. Und auch der Punkt Gärprodukt darf nicht zu kurz kommen: bei der Nutzung dieses organischen Düngemittels wird im konventionellen Anbau die Verwendung von Kunstdünger vermindert, welcher bei der Herstellung sehr energieintensiv ist. Hinzu kommt, dass das Gärprodukt u.a. durch den hohen Anteil des Makromoleküls Lignin zum Humusaufbau beiträgt, was sich positiv auf die CO2-Fixierung auswirkt.

Vor diesem Hintergrund befürworten die oben aufgeführten sechs Branchenverbände (u.a. der FnBB e.V.) die Vergütung von ÖWS (Ökologisch Wertvolle Substrate) innerhalb der Sondervergütungsklasse zu Gülle und Mist, für Neuanlagen und als Anschlussregelung, bis zu einer elektrischen Bemessungsleistung von 150 kW beim Einsatz von 80 Masseprozent ÖWS. Das 4-seitige Positionspapier steht als pdf-Datei zur Verfügung.

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